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Quickborn | Wasserförderverband Quickborn

Neubau eines zukunftsfähigen Wasserwerks beschlossen

Quickborn (em) Im Zuge einer vom Wasserförderverband Quickborn in Auftrag gegebenen Studie wurde jetzt seitens der Verbandsvertretung und des Vorstands der Neubau eines Wasserwerks in Quickborn beschlossen. Die Studie über den baulichen Zustand hatte im letzten Jahr ergeben, dass für die 60 Jahre alte, bisherige Anlage ein erheblicher Sanierungsbedarf besteht.

Der Handlungsbedarf ergibt sich auch durch wachsende Herausforderungen wie Umweltbelastungen oder steigende Abnahmemengen.

Ausschlaggebend für den Beschluss zum Neubau war, dass eine Modernisierung des bestehenden Wasserwerks im laufenden Betrieb weder technisch umsetzbar noch wirtschaftlich attraktiv ist.

Einstimmiger Beschluss
Die Vorplanung wurde wie vorgesehen vom Fachunternehmen Consulaqua Hamburg Ende März 2022 abgeschlossen. Deren Ergebnisse sind zunächst dem Vorstand und anschließend der Verbandsvertretung am 20. April 2022 im Rahmen der Verbandsvertreterversammlung des Wasserförderverbandes Quickborn ausführlich und detailliert präsentiert worden. Damit wurde den Verbandsvertretern wie geplant eine fundierte Entscheidungsgrundlage an die Hand gegeben, auf deren Basis der zukunftsweisende Entschluss für den Neubau gefasst werden konnte. Der Grundsatzbeschluss wurde von der Verbandsvertretung einstimmig getroffen. Auch der Vorstand steht geschlossen hinter dem Entschluss, der eine Weichenstellung für die nächsten 60 Jahre und darüber hinaus gewährleistet. Damit wird die Trinkwasserversorgung in den Kommunen Quickborn (inkl. Ellerau), Alveslohe, Bilsen, Hemdingen, Langeln, Bevern, Bullenkuhlen, Seet-Ekholt und Heede nachhaltig sichergestellt.

Moderne Technologie im Einsatz
Das neue Wasserwerk wird hinsichtlich der Automatisierung und Energieeffizienz nach neuesten Technikstandards errichtet. Des Weiteren werden innovative Technologien eingesetzt, die beispielsweise den Einsatz einer Wärmepumpe zur Heizung der Verwaltungsräume sowie die Möglichkeit zur modularen Erweiterbarkeit für zukünftig steigende Wasserbedarfe vorsehen. Insgesamt wird die Trinkwasser-Versorgungssicherheit durch eine höhere Aufbereitungsleistung und besondere Redundanz in der Aufbereitungstechnik optimiert. Das Wasserwerk erhält zudem eine Photovoltaikanlage mit einer installierten Leistung von mindestens 300 kWp, die rund ein Drittel des Strombedarfs abdecken soll.
Das geplante Investitionsvolumen des neuen Wasserwerks liegt bei circa 23 Millionen Euro. Ein nächster Schritt sieht vor, dass bis August 2022 eine Ausschreibung zu weiteren Planungsleistungen erfolgt. Gesucht wird dabei ein Ingenieurbüro, das die bisherigen Planungen aufnimmt und das Projekt bis zum Abschluss begleitet. Bereits Ende 2022 soll der Bauantrag eingereicht werden und der Bau 2024 beginnen. Die Inbetriebnahme ist 2026 vorgesehen.

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