Teilen Sie das Stadtmagazin auf Facebook.
Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal gestalten zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos finden Sie in der Datenschutzerklärung
Akzeptieren und weitersurfen
Suchen Sie nach
Berichten, Bildern und Videoberichten


Eine „Bude“ gegen den FC St. Pauli (Fotogalerie)

Norderstedt | ADFC

Erster Schutzstreifen für Radler

norderstedt ADFC
Norderstedt (rj) Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) begrüßt es, dass Norderstedt den ersten Schutzstreifen auf der Fahrbahn des Alten Kirchenweges eingerichtet hat.

Der Fahrradclub fordert seit Jahren, dass der Radverkehr nicht auf gefährlichen Radwegen geführt wird, sondern auf der Straße, möglichst mit Schutzstreifen. „Hier kann der Radfahrer zügig und sicher im Blickfeld des Autofahrers fahren“, erklärt Rolf Jungbluth. Auf Radwegen würden immer wieder Unfälle an Ausfahrten und Kreuzungen passieren, wenn der Autofahrer den Radler beim Abbiegen übersieht. „Ein schlimmes Beispiel ist die Kreuzung Waldstraße mit linkem Radweg“, so Jungbluth.

Der Fußweg Alter Kirchenweg wurde mit dem Schild „Radfahrer frei“ versehen, so dass ungeübte Radfahrer auch wahlweise auf dem Fußweg fahren können. Autofahrer dürfen die unterbrochene Linie beim Begegnen nur überfahren, wenn kein Radfahrer vor ihnen ist. Beim Überholen müssen sie 1,50 Meter Sicherheitsabstand einhalten. Dieser Schutzstreifen soll nur ein Anfang sein. Jungbluth: „Als nächsten Schritt fordern wir, dass auch die Rathausallee beidseitig Schutzstreifen erhält.“ Erst in entsprechender Länge und über mehrere Kreuzungen könne er den Vorteil voll ausspielen. Im Alten Kirchenweg wird der Streifen laut Einschätzung des ADFC gut angenommen.