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Quickborn | Polizei

A7 nach folgenschwerem Unfall wieder frei

Quickborn/Kaltenkirchen (em) Nach den Unfällen am Dienstag, 15. Januar auf der A7 Richtung Hamburg wurden die Unfallstellen Höhe Moorkaten (Kaltenkirchen) und an der Anschlussstelle Quickborn geräumt.

Nach Spurenlage ereignete sich der Unfall bei Quickborn wie folgt: Aufgrund starken Verkehrsaufkommens staute der Verkehr auf dem Verzögerungsstreifen zur Abfahrt Quickborn. Der Fahrer eines Ford Galaxy wechselte vermutlich auf den rechten Fahrstreifen, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten. Der Fahrer eines Lastwagens konnte nicht mehr ausweichen und fuhr auf den Ford auf, woraufhin der Ford auf den nächsten auf dem Verzögerungsstreifen stehenden Pkw prallte und diesen auf zwei weitere Autos schob.

Die Insassen des Ford Galaxy wurden lebensgefährlich verletzt und mit dem Rettungshubschrauber beziehungsweise einem Rettungswagen in Hamburger Krankenhäuser gebracht. Ein Insasse eines auf dem Verzögerungsstreifen stehenden Peugeots wurde ebenfalls verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Der sich aufbauende Stau führte in der Folge zu einem Unfall Höhe Parkplatz Moorkaten. Dort übersah der Fahrer eines VW Caddy das Stauende und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf einen Lkw auf. Der Fahrer wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste von den Rettungskräften befreit werden. Er kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ebenfalls in ein Hamburger Krankenhaus. Die Höhe der Sachschäden steht noch nicht fest.

Originaltext: Polizeidirektion Neumünster

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