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Quickborn | Lions Club

Aktion: „Saubere Landschaft“

Quickborn (em) Die Verwaltung der Stadt Quickborn wollte anders als in den Vorjahren nicht mitmachen – zu aufwändig, zu teuer – und auch die Natur sträubte sich mit Minustemperaturen und eisigem Gegenwind. Aus reiner Bosheit hatte es am frühen Morgen sogar geschneit, scheinbar nur, um den Unrat im letzten Moment noch zu verdecken. Aber all das konnte sie nicht abhalten: Über 50 unverdrossene Quickborner standen gut gewappnet, warm eingepackt und voller Tatendrang pünktlich bereit.

Sie folgten den Aufrufen verschiedener Vereine und Verbände zur Teilnahme an der „Aktion: Saubere Landschaft“, sie trotzten allen widrigen Umständen und machten einfach mit beim traditionsreichen Frühjahrsputz. Und nach Intervention von Politik und Vereinen hatte sich die Stadt Quickborn doch noch bereit erklärt, zumindest wieder für die Müllabfuhr zu sorgen und einen großen Container bereitzustellen. Der Bürgermeister kam schließlich auch zur Begrüßung vorbei.

Mit dabei, wie in jedem Jahr, die Naturfreunde der Jäger und Angler, die vorher bereits die dringendsten Sammelstellen erkundet hatten und der Lions Club, der in diesem Jahr mit einem besonders starken Team vertreten war, gut zu erkennen an den knallgelben Warnwesten mit dem Lions-Logo drauf. Viele hatten ihre Kinder dabei und gaben ihnen damit ein Vorbild für Engagement und aktiven Naturschutz. Andere wollten ihren Hunden einen schönen Spaziergang spendieren – auch gut! Angesichts dieses Engagements zeigte sich sogar das Wetter nachsichtig und blieb zwar eisig und windig, aber auch trocken und teils sogar wohlig-sonnig.

So konnte die Sauber-Tour auch ohne städtische Einweisung, ohne Routeneinteilung und ohne Pläne, ohne heiße Getränke und ohne anschließenden Imbiss für die Helfer losgehen. Die langjährigen Teilnehmer nahmen sich einfach ihre altbekannten Reviere vor und den Neuen erklärte der 1. Stadtrat Klaus-H. Hensel kurz, wo und wie es langgeht: In Teams ab durch Quickborns Außenbezirk-Straßen, je einer links und rechts am Wegesrand mit blauem Müllsack in der Hand.

Einige waren zu Fuß unterwegs und haben ihre gefüllten Säcke zur Abholung am Straßenrand gelassen, andere haben ganze Anhängerladungen gesammelt und direkt zum Container gefahren. Und der war auch nötig: Bis zur Mittagszeit und damit dem Ende der Aktion kamen einige Kubikmeter Abfall zusammen! Leider konnte dieser Erfolg nicht gemeinsam von allen gebührend gewürdigt werden. Mangels städtischer Beteiligung gab es kein Abschlusstreffen und alle Helfer trudelten nach getaner Arbeit getrennt voneinander ein, nur um den gesammelten Müll abzuliefern und dann nach Hause zu fahren.

Schade, denn alle gemeinsam haben Quickborn schöner gemacht – dafür bedankt sich die Quickborner Landschaft bei allen Teilnehmern und den Vielen, die in ihren Revieren eigenständig mitgemacht haben, ohne dass sie vorher am Treffpunkt (und damit auf dem Foto) waren. Vielleicht überlegt es sich die Stadtverwaltung und nimmt die gute Tradition einer gemeinschaftlichen Abschlussfeier im nächsten Jahr wieder auf. Denn auch, wenn für heiße Getränke und einen deftigen Imbiss Aufwand und Kosten entstehen, sind bei einer solchen Aktion die Vorbildfunktion und der Gemeinschaftsgedanke für Quickborn und seine Bürger doch unbezahlbar.

Foto: Das was gedanken- und gewissenlose Mitmenschen in der Landschaft hinterlassen haben, ist den Helfern ein Dorn im Auge: Gut 50 Quickborner trotzten Wind und Wetter und kamen zum Treffpunkt, um Unrat und Müll zu beseitigen. Weitere waren eigenständig in ihren Revieren unterwegs.

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