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Quickborn | Kirchengemeinde St. Marien

Ein kleines Weihnachtsoratorium am 26. Januar

Quickborn (em) Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach; wohl kaum ein Stück wird in der Advents- und Weihnachtszeit so oft musiziert, gehört, gesehen, wie dieses Werk. Und das Besondere daran, es hat über die Jahrhunderte nie an Schönheit und Glanz verloren.

Noch im Weihnachtsfestkreis erklingt nun am Sonntag, 26. Januar 2020 um 18 Uhr dieses bewundernswerte Werk in der katholischen Kirche St. Marien in Quickborn, Kurzer Kamp, in einer ganz besonderen Form. Als ein kleines Weihnachtsoratorium, in dem nicht ein Orchester sondern Orgel und Oboe den instrumentalen Teil übernehmen. Die Arien nebst Recitativo werden von einer Sopranstimme gesungen, als Evangelist verkündet ein Sprecher die frohe Botschaft aus dem Lukas-Evangelium und die wunderbaren Choräle können und sollen die Gäste mitsingen, die dazu Textete und Noten bekommen.

Sicher eine besondere Art der Interpretation, aber Bach selbst räumt das Recht dazu ein. Die Stücke des Weihnachtsoratoriums sind von ihm größtenteils selbst aus anderen Kantaten adaptiert. Dort haben sie nicht nur anderen Text, sondern sind bisweilen auch anders instrumentiert und stimmlich besetzt. Und so eröffnen sich ganz neue Hörmöglichkeiten.

Die Leitung des Konzertes hat der Quickborner Kantor Michael Schmuldt übernommen, der auch die Orgel spielen wird. Michael Schmuldt studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg Evangelische Kirchenmusik unter anderem bei Rose Kirn Thomas Dittmann und Andreas Rondthaler, schloss sein Studium mit dem Diplom A-Kirchenmusik ab und ist seit September 1998 als Kantor an der Marienkirche tätig.

Claudia Zülsdorf spielt die Oboe. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg das künstlerische Hauptfach Oboe und erwarb 1994 den Diplom-Abschluss für Orchestermusiker. Parallel studierte sie Kirchenmusik, arbeitete als Kantorin an St. Mauritius in Hittfeld und leitet das Sinfonieorchester Nordheide, Ihr Herz schlägt für die Barockmusik. Sie konzertiert als freiberufliche Oboistin im norddeutschen Raum und ist Mitglied der Sinfonietta Lübeck.

Den Part des Soprans hat die renommierte Sängerin Ulrike Meyer übernommen, die schon im Alter von 13 – 18 Jahren eine klassische Gesangausbildung bekam. Heute ist sie in zahlreichen Kantaten, Oratorien und Passionen im Hamburger und Berliner Raum zu hören, aber Konzertreisen haben sie schon über die Grenzen nach Frankreich (H-Moll Messe), nach Italien (Israel in Egypt von Händel), mit dem Credo Novum von Manual Gera nach Riga und Kopenhagen mit der „Carmina Burana“ geführt.

Als Sprecher wird Johannes Schneider die Rolle des Evangelisten übernehmen, der über viele Jahre als Sänger dem St. Michaelis Chor angehörte und unter dessen Leiter Professor Günter Jena und Wolfgang Löser von der Hochschule für Musik und Theater stimmlich ausgebildet wurde.

Diese Interpreten und die katholische Gemeinde St Marien als Veranstalter hoffen, dass alle die schönen Klänge des Abends mitnehmen und, wie der Evangelien Text so schön sagt „in ihrem Herzen bewegen“, sodass die Weihnachtsfreude weiter wirkt und trägt.

Der Eintritt ist frei, jedoch wird um Spenden für die Kirchenmusik gebeten.

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