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Quickborn | FDP

Überarbeitung des Konzeptes für Wertstoff-Annahmestelle

Quickborn (em) Die FDP Fraktion in der Quickborner Ratsversammlung unterstützt die Einrichtung einer Wertstoff-Annahmestelle in Quickborn. Gleichzeitig fordert die FDP das seit Oktober letzten Jahres avisierte Projekt endlich umzusetzen und das Konzept an die Bedürfnisse der Quickborner Bürger anzupassen.

Seit Jahren verschlechtert sich die Situation an den Sammelstandorten für Glas, Papier und Altkleider. Überquellende Container und wilde Müllablagerung an den Standorten nehmen zu. Als Negativbeispiel zählt auch der Standort Güttloh. An manchen Tagen stehen Altkleidersäcke, Kartons, Glas sowie abgestellter Sperrmüll in großen Mengen vor den Containern, sorgen für ein unschönes Erscheinungsbild und verhindern so über Tage eine weitere Nutzung. Im Oktober 2018 wurde im Ausschuss für kommunale Dienstleistungen ein erster Konzeptentwurf diskutiert. Die Anregungen der Kommunalpolitiker sollten geprüft werden und ein Gesamtkonzept von der GAB in ca. 4 Wochen, also bis zum Jahresende 2018 vorgelegt werden. Dies ist bisher nicht erfolgt.

„Ein zentraler leistungsfähiger von der GAB betreuter Standort, mit der Möglichkeit neben Papier, Glas und Altkleidern unter anderem auch Sperrmüll und Elektroschrott auf kurzem Weg direkt in Quickborn zu entsorgen, verbindet einen zusätzlichen Entsorgungsservice mit mehr Ordnung und Sauberkeit. Es wird höchste Zeit, dass wir die angedachte Lösung für eine Reduzierung der teils katastrophalen Zustände an den Sammelcontainerstandorten umsetzen“, fordert Thomas Beckmann, Chef der Quickborner Liberalen.

„Die Öffnungszeiten müssen aber an die Bedürfnisse der Quickborner angepasst werden. Reine Vormittagsöffnungszeiten von Montag bis Freitag passen nicht für eine Stadt, deren Bewohner tagsüber überwiegend außerhalb von Quickborn arbeiten. Die Container für Glas, Papier und Altkleider müssen ganztägig frei zugänglich sein und Missbrauch durch eine Videoüberwachung eingeschränkt werden. Für die Entsorgung von Sperrmüll, Elektroschrott und Grünabfall brauchen wir Öffnungszeiten auch am Samstag und mindestens einen Nachmittag z.B. am Freitag“, regt Jürgen Scharley fachpolitischer Sprecher der FDP an.

Nach FDP Rücksprache mit der GAB sind diese Themen umsetzbar auch in dem budgetierten Finanzrahmen. „Wenn sich zeigt, dass die Nutzung von 15 Uhr bis 19 Uhr höher ist, lässt sich grundsätzlich die Öffnungszeit anpassen“ erläutert Jens Ohde Geschäftsführer der GAB. Allerdings erfolgt aktuell seitens der GAB keine weitere Konzeptüberarbeitung, da auf dem diskutierten Grundstück, auch mit der von der Stadt geplanten Flächenerweiterung, kein ausreichender Wendekreis für eine An- und Abfahrt über die Straße Güttloh gegeben ist. Dieser Wendekreis ist erforderlich, da eine Ausfahrt über die Renzeler Straße in Quickborn nicht gesehen wird, da die Straße in ihrem jetzigen Zustand dafür nicht geeignet erscheint.

Thomas Beckmann fordert für die FDP „Es muss jetzt gehandelt werden. Wenn kein geeigneter Flächenzuschnitt an der Güttloh für die geplante Wertstoff-Annahmestelle gelingt, droht die Auflösung der vorhandenen Wertstoffinsel. Dann brauchen wir aber dringend einen alternativen Standort. Wir wollen insbesondere unter Umweltaspekten eine hohe Recyclingquote. Dafür muss aber auch eine ausreichende und gute Infrastruktur vor Ort zur Verfügung stehen. Die Mühlen mahlen in Quickborn mal wieder gewohnt langsam!“

Foto: Altkleidercontainer Standort Güttloh (Quelle FDP Quickborn)

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