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Quickborn | CDU

SPD, FDP und Grüne verzögern Bau der KITA Zeppelinstraße

Quickborn (em) Die Quickborner Christdemokraten kritisieren die Fraktionen von SPD, FDP und Grünen für ihren Antrag in den letzten Sitzungen des Sozialausschusses und der Ratsversammlung, nicht über die Verträge mit dem Investor zum Bau der dringend benötigten Kindertagesstätte in der Zeppelinstraße abgestimmt zu haben, sondern eine Vertagung wegen weiterem Beratungsbedarf in den Fraktionen forderten und mit ihrer Mehrheit durch setzten.

„Zwar haben wir uns der Stimme enthalten, weil es Tradition ist, dies zu tun, wenn andere Fraktionen Beratungsbedarf anmelden, aber wir können diese Entscheidung nicht nachvollziehen. Die Zahlen waren der Politik vorher bekannt und es war genügend Zeit vorhanden, sich damit zu beschäftigen,“ so CDU-Pressesprecher Bernd Weiher. „Wir sehen zu der geplanten KITA derzeit keine Alternative. Eine Vertagung der Entscheidung bedeutet jetzt nichts Anderes als eine Verzögerung des Baus um mehrere Monate und somit eine Hängepartie für die Eltern, die dringend auf Betreuungsplätze warten.

Wenn wir als Stadt selbst eine neue Kindertagesstätte bauen, so müssten wir von vorn anfangen und das würde sogar ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen, da neben einer geeigneten Fläche auch erst einmal ein Bebauungsplan entwickelt und beschlossen werden müsste,“ so Weiher. Andere Alternativen wie die Nutzung leerstehender Gebäude wurden nach Auskunft der CDU durch die Stadt bereits geprüft und kommen nicht in Frage. „Die Stadtverwaltung und die zuständigen Fachbereiche haben die gesamte Planung für die Zeppelinstraße hervorragend und schnell vorbereitet. Selbst wenn wir uns nach der Sommerpause am 5. September in der ersten Sitzung des Sozialausschusses doch noch für die Zeppelinstraße entscheiden, gehen mehrere Monate durch die Vertagung verloren.

Die Eltern müssen sich verschaukelt fühlen, nachdem wir im Vorfeld alle erforderlichen Entscheidungen gemeinsam auf den Weg gebracht hatten,“ so Weiher abschließend. Die Christdemokraten sind gespannt, welche Alternative die anderen Fraktionen im September präsentieren werden, die eine schnelle Lösung und vor allem Planungssicherheit für die Eltern bietet.